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4.5.2018

Ute Haas neue Vorsitzende -

Gerd Winterbauer und Siegfried Spürgin:

23 und 46 Jahre für die Teninger CDU


Der CDU-Gemeindeverband hat eine neue Vorsitzende. Ute Haas aus Landeck wurde auf der Mitgliederversammlung im "Rebstock" in Bottingen einhellig für die nächsten zwei Jahre zur neuen Vorsitzenden gewählt. Sie tritt damit die Nachfolge von Gerd Winterbauer an, der aus Altersgründen nicht mehr kandidierte. Ebenso verjüngt wurde das Amt des Schatzmeisters. Der langjährige Amtsinhaber Siegfried Spürgin legte die Kasse in die jüngeren Hände von Philipp Reuker aus Nimburg, der einstimmig von den Mitgliedern gewählt wurde. Auch mit einem einstimmigem Votum wurde Maik Uhlig aus Nimburg das Amt des ersten stellvertretenden Vorsitzenden übertragen. Dieter Arnold stellte sich weiterhin als Schriftführer und Pressebeauftragter zur Wahl, was die Mitglieder einstimmig bestätigten. Die Wahlleitung hatte in dieser alle zwei Jahre stattfindenden Hauptversammlung die stellvertretende CDU-Kreisvorsitzenden Birgit Veith souverän durchgeführt.


Nach der Wahl - von links: Raimund Gehring, Wahlleiterin Birgit Veith, Siegfried Spürgin, Andreas Schneider, Peter Schalk, Maik Uhlig, Gerd Winterbauer, Ute Haas, (hinten) Martin Schneider, Dieter Arnold, Peter Weiß MdB, Werner Schulz und Bettina Uhlig.

Der Bundestagsabgeordnete Peter Weiß war extra zu dieser Versammlung gekommen, um besonders "die zwei alten Haudegen" Gerd Winterbauer und Siegfried Spürgin zu ehren. In seiner emotionalen und sehr persönlichen Ansprache würdigte er die Verdienste Winterbauers in 23 Jahren als Vorsitzender. Er sei immer ein Mann der klaren Worte gewesen. Den Abgeordneten habe er zu verschiedenen Anlässen "kommen lassen". Andererseits konnte sich Peter Weiß auf die Teninger CDU verlassen, wenn er in Teningen Veranstaltungen durchführen wollte. Vertrauensvolle und persönliche Gespräche prägten die gegenseitigen Beratungen und Beziehungen. Er dankte dem scheidenden Vorsitzenden für seine lange Amtszeit, die nicht selbstverständlich sei.



Als etwas ganz Besonderes und Einmaliges würdigte Peter Weiß die langjährige Arbeit von Siegfried Spürgin für die CDU. Kein Schatzmeister in ganz Deutschland habe so lange dieses Amt ausgefüllt. Peter Weiß habe sich extra in der CDU-Zentrale in Berlin diesen Sachverhalt noch einmal bestätigen lassen. Denn seit der Gründung der CDU in Teningen im Jahre 1972, also vor 46 Jahren, ist der ehemalige Bankangestellte Siegfried Spürgin der längstgediente Schatzmeister der CDU in Deutschland. Er habe immer mit Sorgfalt und zur vollen Zufriedenheit die Kasse geführt.

Peter Weiß sprach ein herzliches Dankeschön persönlich und im Namen der CDU den beiden aus und lud sie zu einem viertägigen Besuch in die Bundeshauptstadt ein. Er wies auf die Geschichte des Teninger CDU-Verbandes hin. Das alte Bild einer SPD-Hochburg Teningen gebe es schon lange nicht mehr. Auch Dank der Aktivitäten solcher Vorstandsmitglieder. Peter Weiß wünschte der CDU in Teningen eine glückliche und großartige Zukunft und gratulierte dem neuen Vorstand zu ihren Ämtern. Für die Kreis-CDU dankte die stellvertretende Kreisvorsitzende Birgit Veith dem scheidenden Vorsitzenden für die immer sehr zuverlässige und loyale Arbeit in den vielen gemeinsamen Jahren.

Die neue Vorsitzende Ute Haas ermutigte die Mitglieder, sich lebendig in die Parteiarbeit einzubringen und forderte alle zu aktiver Mitarbeit auf. Als erste Amtshandlung überreichte sie ihrem Vorgänger die Urkunde zum Ehrenvorsitzenden. Außerdem erhielt Andreas Schneider für seine 40-jährige Mitgliedschaft in der CDU eine Urkunde.

Die Wahlergebnisse für den neuen Vorstand des CDU-Gemeindeverbandes: Vorsitzende: Ute Haas. Erster Stellvertreter: Maik Uhlig. Weitere Stellvertreter: Andreas Schneider, Werner Schulz, Gerd Winterbauer. Schatzmeister: Philipp Reuker. Schriftführer und Beauftragter für Presse und Internet: Dieter Arnold. Beisitzer: Raimund Gehring, Peter Schalk, Martin Schneider, Siegfried Spürgin, Bettina Uhlig. Rechnungsprüfer: Ullrich Lorenz, Hannes Lockenwitz.

4.5.2018


Rechenschaftsberichte über die letzte Amtsperiode


Bei dieser Mitgliederversammlung am 4. Mai 2018 gab der Vorstand seinen Rechenschaftsbericht über die letzte Amtsperiode ab.
Der scheidende Schatzmeister Siegfried Spürgin und der bisherige Vorsitzende Gerd Winterbauer zogen Bilanz über die letzten fast drei Jahre. Außerdem berichtete der CDU-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat Dr. Peter Schalk über die allgemeinen Ziele der CDU im Gemeinderat.



24.4.2018

Einladung zur Mitgliederversammlung mit

Neuwahlen


Die Teninger CDU
lädt alle Mitglieder ein zur Jahreshauptversammlung
am Freitag, den 4. Mai 2018
, um 19 Uhr im "Rebstock" in Bottingen.

Die Tagesordnung umfasst
1. Bericht des Schatzmeisters
2. Bericht der Rechnungsprüfer
3. Rechenschaftsbericht des Vorstandes
4. Aussprache über die Berichte
5. Entlastung des Vorstandes
6. Bericht der Gemeinderatsfraktion
7. Wahl eines Wahlleiters/einer Wahlleiterin
8. Neuwahl des Vorstandes
a) Vorsitzende/r, b) 1. Stellvertreter/in, c) 3 weitere Stellvertreter, d) Schatzmeister,
e) Schriftfrührer/in, f) Beauftragte/r für Öffentlichkeitsarbeit, g) 6 Beisitzer

9. Neuwahl der Rechnungsprüfer/innen
10. Verschiedenes



16.4.2018

Wozu noch die unechte Teilortswahl?

Unmittelbar nach der vergangenen Kommunalwahl 2014 haben sich die CDU-Gemeinderäte und der Vorstand des CDU-Gemeindeverbandes Teningen mit dem Thema ungültige Stimmzettel und ungültige Stimmen auseinandergesetzt. Insbesondere in den kleineren Wohnbezirken gab es besonders viele ungültige Stimmen und nicht vergebene Stimmen, wie zum Beispiel in Landeck 24 % oder Heimbach sogar 26 %. Die unechte Teilortswahl als Sonderregelung ist komplizierter für den Wähler und erheblich aufwendiger bei der Wahlauszählung. Deshalb haben in den letzten Jahren viele Gemeinden in Baden-Württemberg dieses Sonderwahlsystem abgeschafft. Im Ergebnis plädiert die CDU-Fraktion mehrheitlich für die Abschaffung der unechten Teilortswahl:
  • Vor 50 Jahren wurde die Gebietsreform in BaWü begonnen, um leistungsfähigere Gemeinden zu schaffen. Die unechte Teilortswahl sollte den Übergang in die Gebietsreform begleiten, war aber nicht als Dauerlösung gedacht und eingerichtet.

  • Mit jeder ungültigen Stimme geht der Wählerwille verloren zusätzlich zu der eigentlich enttäuschenden, geringen Wahlbeteiligung bei Kommunalwahlen.

  • Bei einer Abschaffung der unechten Teilortswahl bleiben Ortschaftsverwaltung und Ortschaftsrat in Heimbach trotzdem bestehen. Beide Einrichtungen kann nur der Ortschaftsrat selbst abschaffen. Es ist nicht die Absicht der CDU Teningen, Ortschaftsrat, Ortsvorsteher und Ortsverwaltung in Heimbach in Frage zu stellen.

Die CDU-Fraktion macht keine Politik gegen oder an den Ortsteilen vorbei, sondern hat die Belange und das Wohl der Gesamtgemeinde im Blickfeld. Viele Aufgabengebiete wie Kindergärten, Schulen, Infrastruktur wie Ver- und Entsorgung funktionieren nur im gemeinschaftlichen Verbund. Die Heimbacher CDU-Ortschaftsräte und Vorstandsmitglieder vertreten zur Abschaffung der unechten Teilortswahl die gegenteilige Auffassung, die auch im einstimmigen Beschluss des Ortschaftsrates vom 15.01.2018 zum Ausdruck kam. Unterschiedliche Meinungen sind aber ein wesentlicher Bestandteil einer Demokratie.

Für die Gemeinderatsfraktion der CDU

Dr. Peter Schalk



8.3.2018

Ute Haas Delegierte für die Europawahl

Bei der letzten Kreis-Mitgliederversammlung in Herbolzheim haben die CDU-Mitglieder des Kreises auch die fünf Delegierten für die Landesvertreter-versammlung am 2. Mai 2018 zur Aufstellung der Landesliste für die Wahl zum 9. Europaparlament gewählt. Die Europawahl wird voraussichtlich am 26. Mai 2019 stattfinden.
Aus dem CDU-Gemeindeverband Teningen wurde Ute Haas gewählt.
Herzlichen Glückwunsch!

Die anderen vier Delegierten sind: Peter Weiß, MdB, Emmendingen; Eugenia Singler, Riegel; Cornelia Held, Herbolzheim und Birgit Veith, Denzlingen.


Nachruf

Wir trauern um unser Mitglied und unseren Freund

Martin Weiler

Martin Weiler

Allzu früh ist er am 27. Januar 2018 im Alter von 59 Jahren verstorben.
Er war seit 2004 Gemeinderat der Teninger CDU-Fraktion. Mit seinem geradlinigen Wesen und seiner aufrichtigen Art verkörperte er die Werte unserer Partei und diente unserer Gemeinde - tatkräftig, zupackend und immer freundlich.

Mit Martin Weiler verlieren wir einen engagierten, hilfsbereiten und stets verlässlichen Demokraten und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Seiner Frau und der ganzen Familie Weiler gilt unsere aufrichtige und herzliche Anteilnahme.

   Für den CDU-Gemeindeverband                        Für die CDU-Gemeinderatsfraktion
   Gerd Winterbauer                                              Dr. Peter Schalk



29.10.2017
CDU Teningen fordert:
600 Abgeordnete im Bundestag sind genug!

Bei ihrer Sitzung nach der Bundestagswahl besprach der Vorstand der Teninger CDU die Zusammensetzung des neuen Parlamentes. Dem neuen Bundestag gehören 709 Abgeordnete an. Das ist der größte Bundestag in der Geschichte der Bundesrepublik. In der ersten Wahl nach der Jahrtausendwende hatte der Bundestag noch 603 Abgeordnete. Nach China ist er nun das größte Parlament aller Staaten der Erde!

Diese Vergrößerung des Bundestages kommt durch die zahlreichen Überhangs- und Ausgleichsmandate. Wegen des bestehenden Wahlrechtes hat das Bundesverfassungsgericht diese gefordert.
 
Die CDU Teningen fordert deshalb ihren Bundestagsabgeordneten Peter Weiß und die Fraktionskollegen auf, entsprechende Initiativen zu ergreifen, um das Wahlrecht zu ändern.

Denn ein Abgeordneter verursacht pro Monat Kosten von rund 35 700 Euro. Also wird der Steuerzahler für zusätzliche einhundert Abgeordnete mit über 42 Millionen Euro pro Jahr belastet. Dazu kommen noch die Reisekosten und allgemeine Verwaltungskosten.

Außerdem mussten im Bundestag zusätzliche Sitzplätze geschaffen werden.
Es drängt sich die Frage auf: Machen mehr Mandate wirklich auch eine bessere Bürgervertretung? Arbeitet der Bundestag mit so vielen besser?

Keinesfalls soll hier eine Politikverdrossenheit oder Pauschalkritik erzeugt werden.

Aber die CDU Teningen ist der Meinung, dass die reguläre Anzahl von 598 Abgeordenten in den 299 Wahlkreisen in Deutschland reicht!

Sie fordert Regierung und Parlament auf, in der kommenden Legislaturperiode das Wahlrecht entsprechend zu ändern.